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ReiseberichteVietnam – bedeutet Volk im Süden – im Süden von China.Vietnam liegt am Chinesischen Meer mit Grenzen im Norden an China, im Osten an Laos, südlich an Kambodscha und gehört zur Region Indochina. Nach ein paar Tagen Akklimatisierung in Bangkok, eine meiner Lieblingsstädte, fliegen wir von dort nach Hanoi, der Hauptstadt des Landes, im Norden liegend, und sind ganz gespannt was uns erwartet. Hanoi ist uns in erster Linie eigentlich nur aus Katastrophenmeldungen in den Nachrichtensendungen unserer Kindheit bekannt.
Hanoi – da sind wir nun und müssen uns vom Flughafen in die Innenstadt bringen lassen. Hier werden wir am Abend zu unserer Reisegruppe stoßen, deren Teil wir für
eine Woche vom Norden bis in den Süden Vietnams sein werden. Die Einreiseformalitäten sind schnell erledigt, da wir uns schon in Deutschland ein Touristenvisum besorgt haben.
Ohne dies geht's nämlich nicht.
Angekommen in dem zentral gelegenen und ordentlichen Hotel in der Nähe der Altstadt, lassen wir lediglich unser Gepäck aufs Zimmer bringen. Kurzes Frischmachen, wir haben 3 Stunden
Zeit, bis wir unserer Gruppe treffen sollen. Kleiner Stadtplan, kurze Orientierung und dann los ins Getümmel.
Mit etwas Verspätung (leider) stoßen wir zu unserer überschaubaren Reisegruppe und werden in ein Restaurant geführt in dem wir den ersten Kontakt mit der hochgelobten
vietnamesischen Küche bekommen. Viele köstliche Kleinigkeiten erwarten uns. Es gibt das allseits beliebte Hanoi Bier, erfrischend und unserem Bier sehr ähnlich. Nach einem guten Frühstück mit allem drum und dran beginnt unsere Stadtrundfahrt mit gepackten Koffern zu den Highlights der Hauptstadt. Hoh Chi Minh Mausoleum und Onkel Hohs „Palast“ und Lebensraum …Säulenpagode. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt zur Halongbucht, die Bucht des „Herabsteigenden Drachen“. Seit 1994 größtenteils als Weltnaturerbe unter Unesco-Schutz stehend, ist sie mein persönliches Traumziel auf der Reise.
Am nächsten Tag erwartet uns eine atemberaubende Kreuzfahrt, ganz leise, vorbei an den unzähligen kleinen bewohnten und unbewohnten grünen Inselchen, die am frühen Morgen
aus dem vernebelten Meer auftauchen. Der nächste Tag soll uns nach kurzem Flug in die alte Kaiserstadt Hue in Zentralvietnam bringen. Die Temperaturen sind etwas höher als in der Hauptstadt, doch nach einem kleineren Taifun, dem wir aus dem Weg gehen konnten, ist das Klima abgekühlt und frisch.
Mir fallen wieder Schlagzeilen aus dem Vietnamkrieg ein; nicht weit von Hue verlief der Versorgungspfad der Nordvietnamesen, der legendäre Hoh Chi Minh Pfad. Doch heute ist die letzte
Kaiserstadt Vietnams eher eine verlassene Schönheit.
Es erwartet uns China im Miniformat: Mit Dörfern, Reisfeldern und Tempeln und einer Verbotenen Stadt trat Hues Zitadelle einst gegen den großen Kaiserpalast in Beijing an. Heute
glänzt vor allem der Kaiserpalast, der mit Hilfe von UNESCO Geldern restauriert wird. Der nächste Tag bringt uns über den Wolkenpass, Grenzstation im Vietnamkrieg zwischen Nord und Süd. Wir haben wirklich seltenes Glück, von Wolken nicht zu sehen, dafür aber einen atemberaubenden Blick über das Land und das Chinesische Meer. Über die Hafenstadt Da Nang, die mir als US - Luftstützpunkt und Hafen der Flugzeugträger noch ein Begriff ist, gelangen wir nach Hoi An, ein weiteres UNESCO Kulturdenkmal, dessen Altstadt uns geradewegs ins Mittelalter führt. Der nachmittägliche Stadtrundgang reicht mir eigentlich nicht, gerne würde ich hier ein paar Tage ausspannen – vielleicht bei einer zweiten Reise – wäre schön.
Am nächsten frühen Morgen starten wir mit dem Flieger von Da Nang aus nach Saigon. Pariser Luft schlägt uns rund um die Kathedrale Notre Dame entgegen. In der bunten und
quirligen Markthalle, in der Händler aus 3m² Ministänden alles was Indochina bietet zum Kauf präsentiert, finden wir ein paar Mitbringsel und überall hunderte, nein
eher tausende von jüngsten Motorradfahrern, die hier wirklich alles transportieren – Strohballen, Rohre, Hühner und Enten in Käfigen, Schweinehälften oder sei es
einfach nur die 4-köpfige Familie.
Zum Abschluss unserer Rundreise machen wir eine Tour zu den Höhlensystemen der Vietkong, Chu Chi. Kilometerlange Gänge verbinden viele Räume unter der Erde und ermöglichten
den Nordvietnamesen den Guerillakrieg im Herzen des Südens. Ihre Anne Jansen-Schaffers
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Gute Reise
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